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Danke für's lesen

Ich bin schon seit einer Weile zurück, aber Heute finde ich die Zeit zu einem letzten Kommentar – 3Tage auf dem Schiff und etwas über zwei Tage in der Bahn und ich war wieder zu Hause. Etwas mehr als 3000 km durch 4 Länder, bei Sonne, Regen, Hagel, Schnee und Eissturm liegen hinter mir.

Davon bin ich zwei Tage mit Rückenwind gefahren und 30 Tage mit teilweise extremen Gegenwind. Ich hatte Tage mit 160 km per Tag an denen ich trotzdem viel gesehen hab und Tage mit 40 km an denen ich völlig fertig war und außer Radfahren nix zu Wege gebracht habe. Das Fahrrad verdient ein Riesen Lob – kein einziger Platten, nur ein Speichenbruch und ich musste die Schrauben am Fahrradständer ersetzen. In sofern vielen Dank fürs Lesen und schönes Fernweh.

1 Kommentar 10.7.12 11:32, kommentieren

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Tag 40 (4. Tag der Rückreise)

Ich bin weiter nach Egilsstadir gefahren. Von hier trennt mich nur noch ein Berg vom Hafen aus dem die Fähre nach Dänemark fährt – eben dieser nur 600 m hohe Berg wo ich gleich am ersten Tag so in jeder Hinsicht eine prekäre Wetter Situation erlebte, die leicht ins Auge hätte gehen können – so habe ich in der Touristen Info nach dem Wetter gefragt – die Vorhersage für Morgen ist gut.
Den Nachmittag habe ich im Zelt verschlafen – smile – am Abend war ich hier im Museum wo ich sah unter welch harten Bedingungen die Menschen hier lebten – Häuser aus Treibholz die kaum aus der Erde schauten, Fenster aus Tierhäuten, geheizt wurde Hauptsächlich mit Schafmist – Holz ist hier eher sehr selten. Die Häuser waren winzig und boten eigentlich nur Platz für die Betten der vielen Bewohner. Weil man keinen Platz hatte, erfand man die Askur. Das sin kleine mit Deckel verschlossene Holzgefäße (Treibholz) in denen jeder eine Portion erhielt, die er dann in seinem Bett aß.
Die Dame am Eingang war sehr freundlich und erklärte mir viel über das Ausgestellte. Sie konnte auch meine gefunden Steine bestimmen – hin und wieder wenn ich im nirgendwo angehalten war, waren mir markante Steine aufgefallen. Ein paar davon habe ich mitgenommen. So bestimmte sie einen großen Grünen als Opal die anderen waren meist Bergkristalle oder Juspis. Freu ein Opal – damit konnte ich was anfangen.



1 Kommentar 20.6.12 13:22, kommentieren

Tag 39 (3. Tag der Rückreise)

Heute habe ich eine Tour – Whale Watching – gebucht. Das Schiff geht von Húsavík. Was etwa eine Stunde von Akureyri entfernt ist. Die Tour wird mit wiederhergerichteten alten Holzboten gefahren (sehr schön) – angeblich gibt es auch große Wale zu sehen – Blau Wale, Buckel Wale und sehr selten Pottwale. Wir haben aber an dem Tag nur Delfine und Zwergwale. War trotzdem eine sehr schöne Tour. Auf dem Rückweg gab es noch einen riesigen Wasserfall zu sehen.



20.6.12 13:21, kommentieren

Tag 38 (2. Tag der Rückreise)

Akureyri ist ein kleines ruhiges Städtchen. Auch wenn hier gerade so etwas wie der Springbreak im Gange ist, ist es Ruhiger als in Reykjavik. Die meiste Zeit des Tages hab ich geschlafen, ich bin immer noch fix und alle.
Hatte ich fast vergessen – man stelle sich doch vor – das erste was ich am Heutigen Tag gesehen hab als ich zum Hafen runter kam, war die brandneue AIDAmar – kotz – musste das sein




20.6.12 13:19, kommentieren

Tag 37 (1. Tag der Rückreise)

Reykjavik an sich hat mir nicht so gefallen – ich fand die Leute unfreundlich, die Stadt irgendwie stressig und laut – eigentlich ist es irgendwie wie in jeder Großstadt Europas – es gibt sogar Bäume – um in die Stadt zu kommen musste ich Autobahn fahren – gar nicht lustig – aber ich hab in der Tankstelle gefragt – die haben nur gemein da fahren viele Fahrräder …
Naja bin Heute Morgen mit dem Bus weiter (bzw. im Nodern zurück) nach Akureyri gefahren – das ist auf Island so ziemlich die zweit größte Stadt und sie liegt sehr weit nördlich – hier gefällt es mir besser das Städtchen ist überschaubar und man kann viel unternehmen – was genau muss ich noch herausfinden – aber Walle schauen schein sehr beliebt zu sein – wo bei es auch richtige große zu sehen gibt – werde mich da Morgen mal schlau machen.
Alles in Allem muss ich am Donnerstag wieder an der Ostküste sein um meine Fähre zu bekommen also ist jede Menge Zeit. Für Euch noch zwei Fotos die ich Heute Morgen in Reykjavik zum abschied machte.



16.6.12 19:35, kommentieren

Tag 36 - Reykjavik - Abendbrot

Hab da Heute wohl einen kleinen Fehler bei der Bestellung des Abendessens gemacht – eigentlich ging der Fehler Gestern schon los – in der Auslage einer Gaststätte hatte ich ein Fleischgericht gesehen mit einer merkwürdig schwarzen Kruste – also hab ich nachgefragt, warum das so schwarz war – erst mal kam nur eines dieser Ausdrücke wie die Isländer ihr erstaunen zu zeigen vermögen – ohne das Gesicht oder den Mund irgendwie zu bewegen kam ein „Ha“ – schließlich wurde meine Frage beantwortet und es hieß „na weil das Schaf schwarzes Fell hatte“. Ich Fragte erstaunt „ihr kocht das mit Fell“ und es kam nur das dies ein spezielles Isländisches Gericht sei und ich das unbedingt probieren muss“ – ich sagte nur – „das esse ich Morgen zum Abendbrot“.

Da ich mich meist daran halte was ich verspreche, bin ich Heute wieder hin und hab ne große Portion geordert. Sah so von der Seite echt lecker aus. Nach dem bezahlen fragte ich noch „Und man kann die Kruste wirklich mit essen“ Sie meinte nur „ja man kann alles Essen, die Augen, die Zunge…“ da fuhr mir der Schreck in die Glieder was hatte ich da bestellt. Ich beugte mich über die Auslage und sah das gesamte Dilemma. Das war ein ganzer halber Lammkopf mit allem was da dazugehört. Ich fragte sofort „kann man das irgendwie noch ändern“ – zum Glück war das möglich…

Man muss sich das mal vorstellen. Ich hab die Bedienung noch gefragt, ob sie so was essen würde. Das war ne kleine zarte hübsche zierliche mit grauen Augen und langen braunen Haaren. Sie meinte nur „klar das ist echt lecker und ich müsse es unbedingt probieren“. So ist Iceland – auf den ersten Blick unglaublich schön aber dahinter steckt immer ein echt taffer Kern. So sind auch die Pferde. Sie sind wunderschön haben aber auch ihren eigen Kopf und man muss ihn zeigen wo es lang geht, sonst machen sie was sie wollen. Dabei treten sich die Hengste ordentliche in die Seite und gehen auch so nicht zimperlich miteinander um – eben echt taff – bin nur froh das es kein Pferdekopf war.

das Abendbrot

15.6.12 23:54, kommentieren

Tag 35 - Reykjavik - ich bin am Ziel!!!

14.6.12 20:44, kommentieren